Blended Learning und E-Lectures

Seit 2016 wird die Entwicklung und Implementierung von Blended Learning-Angeboten in ausgewählten Bereichen der JGU im Rahmen des HSP III gefördert.

 

Was ist unser Hintergrund?

Blended Learning…

  • …kombiniert die Vorteile der Präsenz- und Onlinelehre.
  • …bietet den Studierenden die Möglichkeit, flexibel d.h. zeit- und raumunabhängig sowie individuell - den eigenen Vorkenntnissen entsprechend - zu lernen.
  • …bietet die Chance, die Qualität der Präsenzlehre zu erhöhen (durch die Verlagerung eines Teils der Inhalte in die Online-Phasen)
  • …kann einigen Herausforderungen und Hindernissen in Studium und Lehre entgegenwirken, wie z.B. der Passivität der Studierenden, der Heterogenität der Studierenden und Studierendengruppen, den zeitlichen und räumlichen Beschränkungen, etc.

 

Aus der didaktischen Perspektive verfolgt das Projekt den gemäßigten konstruktivistischen Ansatz (Reinmann & Mandl, 2001), der eine Balance zwischen der Instruktion seitens der Lehrenden in Form von Orientierungshilfen und Anleitungen und der Eigenaktivität und Konstruktionsleistungen seitens der Lernenden postuliert.  Demnach bedeutet das Lehren so viel wie anregen, unterstützen, beraten, anleiten, darbieten und erklären. Das Lernen wird als ein aktiver, selbstgesteuerter, konstruktiver und situativer Prozess verstanden.

Wir orientieren uns darüber hinaus an dem sog. Basler Modell (Dittler, 2005), das Blended Learning-Szenarien in drei Gruppen klassifiziert: Anreicherungs-, Integrations- und virtuelle Szenarien.

Wer wird unterstützt?

aktuell:

  • RMU-Kooperation zwischen den Instituten für Ethnologie und Afrikastudien (ifeas) an der JGU und Afrikanistik an der Goethe-Universität Frankfurt
    Implementierung von Blended Learning - Ansätzen im geplanten BA-Kooperationsstudiengang „Afrikanische Sprachen, Medien und Kommunikation“

 

  • Kooperation zwischen der Turkologie am „Institut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien“ im FB 05 und Türkisch im Arbeitsbereich Interkulturelle Germanistik am FB 06 Germersheim
    Implementierung von Blended Learning - Ansätzen im Bereich des Türkischen (Master- Studiengang sowie geplanter Bachelorstudiengang)

 

  • Philosophisches Seminar am Fachbereich 05 „Philosophie und Philologie“
    Umwandlung der Einführungsveranstaltung in das Inverted Classroom-Modell

 

  • Internationales Studien- und Sprachenkolleg (ISSK)
    Standardisierung der OLAT-Kurse
    PBL im BL Kontext – Implementierung von PBL in Fachkursen des ISSK,
    Einsatz von Web-Konferenzen und kursübergreifenden Wikis

 

  • Kooperation zwischen American Studies im Fachbereich 05 „Philosophie und Philologie“ und Kanadistik im Fachbereich 06 „Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft“ (FTSK) in Germersheim
    „Key Topics in Transnational American Studies“ – Videoreihe mit Experten des Obama Instituts + didaktische Einbettung

 

  • DATA-CON: Datenschutz und IT-Sicherheit, Informatik und Rechtswissenschaft
    LMS-Konzeption, Design und Videoproduktion

 

(fast) abgeschlossen:

  • Wirtschaftspädagogik (Methodenlehre) im Fachbereich 03 „Rechts- und Wirtschaftswissenschaften“
    Statcom – frei verfügbare Video-Tutorials zu statistischen Auswertungsprogrammen
    LMS-Konzeption

 

 

  • Institut für Film, Theater und empirische Kulturwissenschaft im Fachbereich 05 „Philosophie und Philologie“
    „Qualitative Interviews“ – BL Seminar, gefördert vom GLK

 

  • Psychologisches Institut im Fachbereich 02 „Geistes- und Sozial-wissenschaften
    „Peer-to-Peer Inverted Classroom“– Student Generated Content

 

 

Wie werden die Bereiche unterstützt?

Ausgehend von den jeweiligen Problemstellungen wird bedarfsorientierte Unterstützung angeboten. Im Vordergrund der Unterstützungsstrategie steht die Förderung der Nachhaltigkeit durch „Hilfe zur Selbsthilfe“ und durch die Wiederverwertung von Materialien. Grundlage hierfür sind Schulungen und Beratungen im Bereich Blended Learning.

Das Projekt ist interdisziplinär angelegt.

Das Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) bietet hochschuldidaktische Konzeptualisierung, Beratung und Schulung.

Das Zentrum für Audiovisuelle Produktion (ZAP) übernimmt die Entwicklung, Gestaltung und Produktion der audiovisuellen Lehr-/Lernmedien, sowie die mediendidaktische Beratung und Schulung der Lehrenden unter Produktionsaspekten.

Zu unseren Partnern gehören die Prüfungswerkstatt, das Kollegiale Coaching und der Virtuelle Campus Rheinland-Pfalz (VCRP).