Mündliche Prüfungen

Ausgangslage

Im Gegensatz zur „objektiven“ Klausur werden mündliche Prüfungen – sowohl unter Studierenden als auch unter Lehrenden – als subjektiv und zufällig angesehen. Für die Überprüfung von Kompetenzen anstelle von reinem Fachwissen allerdings sind mündliche Prüfungen oft das Mittel der Wahl. Wie können Prüfer*innen in dieser Situation dem Anspruch nach möglichst verlässlichen mündlichen Prüfungen gerecht werden?

In diesem Workshop erhalten Sie Unterstützung zu Fragen Ihres universitären Prüfungsalltags. Praxisnah werden zunächst Kriterien für eine gelungene mündliche Prüfung entwickelt und die unterschiedlichen Rollen von Prüfer*in und Prüfling herausgearbeitet. Tipps für eine transparente Leistungsbewertung runden den inhaltlichen Teil ab.

Anschließend werden Prüfungssituationen nachgestellt und in Simulationen mit einer eigens hierfür engagierten Schauspieler*in realistisch simuliert. Ausführliche Feedbackrunden helfen dabei, Problemsituationen zu erkennen und zu meistern.

Lernziele

Die Teilnehmenden …

  • erarbeiten objektive Gütekriterien und wenden diese auf ihre mündlichen Prüfungen an.
  • planen mündliche Prüfungen zielorientiert und halten eine Simulationsprüfung ab.
  • trainieren, wie sie auftretenden Problemsituationen angemessen begegnen können.

Inhalte

  • Gütekriterien für Prüfungen
  • Lernziel- und Kompetenzorientierung
  • Prüfungsvorbereitung und -durchführung
  • Bewertung von Prüfungen
  • Prüfungssimulationen mit Feedback

Ihr Referent: Prof. Dr. Karl Friedrich Siburg

Datum: Montag, 15.10.2018 (9:30-17:30 Uhr)

Veranstaltungsort: Infobox, Jakob-Welder-Weg

Max. Teilnehmendenzahl: 12

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