Aufgabengestaltung in schriftlichen Prüfungen – Vom Lernziel zur Prüfungsaufgabe

Ausgangslage

Das Herzstück jeder Prüfung sind die Prüfungsfragen: Die Auswahl und Gestaltung von Aufgabentypen, mit denen die Stufen von Lernzieltaxonomien adäquat geprüft werden können, spielen bei der Konzeption von schriftlichen Prüfungen eine zentrale Rolle. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Frage, ob höhere Taxonomie-Stufen, die bspw. auf Reflexivität und Bewertung abstellen, auch durch geschlossene Frageformate geprüft werden können. Im Rahmen dieses Workshops werden Konzepte erarbeitet, mit denen Studierende motiviert werden können, während der Klausurvorbereitung Deep-Learning-Strategien anzuwenden.

Um den Brückenschlag zwischen Didaktik und praktischer Umsetzung zu meistern, wird der Workshop durch konkrete Praxisbeispiele ergänzt. Die Teilnehmenden werden gebeten, eigene Beispielaufgaben in den Workshop mit einzubringen.

Lernziele

Die Teilnehmenden …

  • können die didaktischen Möglichkeiten verschiedener Fragetypen einschätzen.
  • sind in der Lage, die unterschiedlichen Aufgabentypen im Rahmen eines kompetenzorientierten Prüfungskontexts anzuwenden.
  • können auch Kompetenzen, die höheren Taxonomien-Stufen zugeordnet werden, durch geeignete Aufgabentypen in einer schriftlichen Prüfung gezielt abfragen.

Inhalte

  • Gestaltung von Prüfungsaufgaben: Vom Lernziel zum Aufgabentyp – Bedeutung, Operationalisierung und Taxonomie von Lernzielen
  • Beurteilung von Gütekriterien von Prüfungsaufgaben
  • Vor- und Nachteile von geschlossenen und offenen Fragetypen
  • Vermeiden von Fehlern bei der Erstellung von Prüfungsaufgaben

Ihre Referent: André Beem, M. A.

Datum: 04.05.2018 (09:00-15:00 Uhr)

Veranstaltungsort: SB II, 05-432

Max. Teilnehmendenzahl: 16

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