Handreichungen

Zielsetzung

Die Ausrichtung der Hochschullehre an Kompetenzen ist ein im Sinne des shifts from teaching to learning erwünschtes Ziel, das die Vermittlung von fachlichen sowie fächerübergreifenden Kompetenzen in den Vordergrund stellt.

Bedingt durch diesen Paradigmenwandel von inhaltszentrierten Instruktionsformen zu einer stärkeren lernerzentrierten Perspektive rückt mit der Kompetenzorientierung auch die Konzentration auf den Outcome von Studium und Lehre in den Fokus. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Lehr- und Lernprozesse, sondern auch auf Prüfungsformate und deren konkrete Ausgestaltung.

Die an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eingerichtete Prüfungswerkstatt stellt den Lehrenden der JGU Mainz eine Handreichung zur Kompetenzorientierung als Wissensspeicher zu Prüfungsformen und Prüfungspraxis zur Verfügung.

Ziel der Handreichung ist es, in die Reflexion des Kompetenzbegriffs und in die Darstellung geeigneter Methoden zum kompetenzorientierten Prüfen einzuführen, sowie Empfehlungen für die Praxis abzuleiten.

Im Zuge der Digitalisierung werden neben den klassischen Prüfungsformen auch innovative Formate in der Handreichung auf ihre didaktische Gestaltung hinsichtlich der Kompetenzorientierung thematisiert.

Maßnahmen

In einem einleitenden, allgemeinen Teil der Handreichung wird der Begriff der Kompetenzorientierung auf seine verschiedenen Facetten, Zwecke und Bedeutungen für die Lehre und Prüfungen beleuchtet.

Anknüpfend daran bietet die Handreichung auf einer Mittelebene Einblick in Instrumente, Methoden und Grundsätze, die das Werkzeug des kompetenzorientierten Lehrens und Prüfens darstellen.

In einem dritten Teil werden gezielt einzelne Prüfungsformate sowie Prüfungsprozesse im Licht der Kompetenzorientierung betrachtet, um die Bedeutung der Kompetenzorientierung für die Praxis zu erläutern.

Zukünftig sollen noch weitere innovative Prüfungsformate zu den bereits bestehenden in die Handreichung aufgenommen werden.

Zu den Handreichungen gelangen Sie hier.