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Johannes Gutenberg- Universität Mainz |
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Ausschreibung: Innovative Lehrprojekte an der JGUHintergrund der AusschreibungDie JGU sieht sich gleichermaßen als forschungs- und lehrorientierte Universität. Diese Ausrichtung ist im Leitbild und Strategiepapier der JGU verankert. Trotz der Gleichrangigkeit der beiden Kernaufgaben erfahren Lehrleistungen im Gegensatz zu Forschungsleistungen nach wie vor eine geringere Anerkennung. Um den Stellenwert der Lehre zu erhöhen, bzw. die Gleichrangigkeit und Einheit der beiden Kernaufgaben Forschung und Lehre an Universitäten zu stützen, sind in den vergangenen Jahren bundesweit zahlreiche Initiativen zur Förderung guter bzw. exzellenter Lehre entstanden. Die JGU hat durch die Implementierung einer Reihe unterschiedlicher Maßnahmen ebenfalls dafür Sorge getragen, der vorhandenen Diskrepanz entgegenzuwirken und eine qualitative Weiterentwicklung der Lehre anzuregen, insbesondere mit Blick auf die veränderten Anforderungen, die sich durch die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge ergeben. Im Rahmen des Programms "Pro Geistes- und Sozialwissenschaften", das seit Februar 2009 Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen entsprechender Fächer bündelt, wurden im Teilprojekt "Qualität der Lehre" weitere Initiativen beschlossen. Neben der Entwicklung einer Lehrstrategie, der Wiedereinführung universitätsinterner Lehrpreise auf Fachbereichsebene und der Auszeichnung herausragender Haus- bzw. Abschlussarbeiten wurde die Ausschreibung von Lehrprojekten als Fördermaßnahme im Bereich der Lehre implementiert. Die vorliegende Ausschreibung richtet sich dabei an alle Fächer und Fachbereiche der Universität Mainz. ZielsetzungLehrprojekte sind besondere Konzepte und Veranstaltungen im Zusammenhang von Studium und Lehre. Deren Förderung zielt – im Zusammenspiel mit anderen Lehrförderprojekten – auf eine Verbesserung der Lehre für die Studierenden, aber auch auf eine Aufwertung der Tätigkeit der Lehrenden. Die Förderung konzentriert sich auf aufwändige und innovative Lehrkonzepte, die im Idealfall Modellcharakter haben, so dass die Erfahrungen in die reguläre Lehre fließen bzw. das Projekt verstetigt werden kann. Im Einzelnen sollen mit der Förderung von Lehrprojekten folgende Ziele verfolgt werden:
KriterienAus diesen Zielen lassen sich konkretere Kriterien für die Bewilligung von Lehrprojekten ableiten. Diese sind jedoch nicht starr als Ausschlusskriterien gemeint, sondern dienen der Orientierung bei der einzelfallbezogenen Beurteilung der Projektanträge:
Antragstellung und Verfahren der ProjektförderungDer jährliche Förderbetrag für Lehrprojekte beläuft sich
Bis zur Hälfte dieser Fördersummen ist für Schwerpunktprojekte vorgesehen, die sich auf eine gesonderte Ausschreibung eines Schwerpunktes beziehen. Das Schwerpunktthema der diesjährigen Ausschreibung ist: "Lehre an einer Massenuniversität: Lehrveranstaltungen mit überproportional großen Studierendengruppen." Für Lehrprojekte außerhalb des Schwerpunktes bestehen keine thematischen Vorgaben. Die Höchstfördersumme
Für die Antragstellung ist Folgendes zu beachten:
Über die Anträge entscheidet der ZQ-Senatsausschuss. Nach Abschluss der Förderung ist ein Bericht zum Projekt vorzulegen, der über die Mittelverwendung informiert und Perspektiven zur Verstetigung des Projekts oder zur Verwendung und Umsetzung der gemachten Erfahrungen aufzeigt. Wünschenswert ist die fachbereichs- und universitätsöffentliche Kommunikation über geförderte Lehrprojekte. Drei Jahre nach Beginn der Lehrprojektförderung werden die Nutzung und das Verfahren evaluiert. Die geförderten Projekte werden voraussichtlich Ende Mai 2010 feststehen. |
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| Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 02.02.2010 |
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