Digitalisierung als Herausforderung für die Hochschuldidaktik, 21.-22. März 2018

Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 21.-22. März 2018

Thematik: Die Tagung wird auf Initiative der Kultusministerkonferenz (KMK) vom Hochschulevaluierungsverbund, dessen Geschäftsstelle am Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz angesiedelt ist, im Rahmen der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ veranstaltet. Die zweitägige Tagung rückt die didaktische Perspektive der Digitalisierung in der Lehre in den Vordergrund und greift insbesondere die Frage auf, in welcher Weise Hochschuldidaktik einen Beitrag dazu leisten kann, Ansätze der Digitalisierung in der Lehre weiterzuentwickeln und bspw. an Ergebnisse der empirischen Hochschulforschung – und hier insbesondere der Studienerfolgsforschung – anschlussfähig zu machen. Gleichzeitig wird die Frage fokussiert, in welcher Weise Präsenzlehre und digitalisierte Lehre aufeinander bezogen werden können, um den Diskurs um die Digitalisierung der Lehre nicht losgelöst von Ergebnissen der Lehr-Lern-Forschung im Bereich der ‚konventionellen‘ Lehre zu führen.

Teilnehmerkreis: Die Tagung richtet sich an Akteure der Hochschuldidaktik, Fachdidaktik und Bildungsforschung. Zudem adressiert sie Steuerungsakteure auf unterschiedlichen Ebenen (Hochschulpolitik, Hochschulleitung, Fachbereichsleitung) sowie interessierte Studierende und Lehrende.

Ergebnissicherungsprozess: Anschließend an die Ergebnisse der Tagung ist die Entwicklung von Empfehlungen zum Umgang mit Fragen der Digitalisierung in der Hochschuldidaktik vorgesehen. Dies soll als iterativer Prozess gestaltet werden. Ausgangspunkt ist ein Expert/innen-Workshop, der einschlägige Akteure aus dem Bereich der Digitalisierung in der Lehre mit Akteuren der allgemeinen Hochschuldidaktik wie auch der Hochschulpolitik zusammenführt. Die im Expert/innen-Workshop formulierten Empfehlungen werden im nächsten Schritt an die KMK übergeben, um in den KMK Gremien zur Diskussion gestellt zu werden.