Verfahren der Lehrpreisvergabe

Zielsetzung

Die Erfahrung in den Fachbereichen zeigt, dass Lehrpreise im Vergleich zu Forschungspreisen eine geringere Wertschätzung genießen. Dem soll nicht nur durch transparente und möglichst selbstvollziehende Verfahren, sondern auch durch Steigerung der Innen- und Außenwirkung entgegen gewirkt werden. Hierfür sind universitätsweit einheitliche Vergaberahmen für Lehrpreise und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit unerlässlich.

Empfehlung zum Lehrpreisverfahren

Das Verfahren sieht vor, dass die Fachbereiche und Hochschulen in einem dreisemestrigen Rhythmus jeweils zwei Personen aufgrund ihrer exzellenten Leistungen in der Lehre auszeichnen können. Der Vergaberhythmus erfolgt synchron mit dem der Lehrveranstaltungsbewertungen*, welche vom Zentrum für Qualitätssicherung und ‑entwicklung (ZQ) als flächendeckende Studierendenbefragungen regelmäßig durchgeführt werden und die als Grundlage für die Auswahl der Lehrpreisträger/innen dienen können:

Vergaberhythmus

WiSe 16/17 3, 4, 9, 10
SoSe 17 1, 5, 7, KHM
WiSe 17/18 2, 6, 8, HfM
SoSe 18 3, 4, 9, 10

Die Benennung von Lehrpreisträgerinnen und Lehrpreisträgern liegt in der Autonomie der Fachbereiche bzw. Hochschulen. Wird von Seiten der Fachbereiche/Hochschulen gewünscht, die Vergabe der Lehrpreise an die Ergebnisse der im jeweiligen Semester stattfindenden Lehrveranstaltungsbewertungen zu knüpfen, schlägt das ZQ folgendes Vorgehen vor:

  • Der Fachbereich/die Hochschule entscheidet, die Vergabe des Lehrpreises an die Ergebnisse der stattfindenden Lehrveranstaltungsbewertung zu binden und wendet sich an das ZQ
  • Ausgehend von den über Jogustine gemeldeten Lehrveranstaltungen trifft das ZQ eine Auswahl möglicher Nominierungen entsprechend folgender Kriterien: Alle Dozentinnen und Dozenten, die mindestens zwei Veranstaltungen mit zumindest 15 Teilnehmer/innen im Semester anbieten, können potentiell am Lehrpreisverfahren teilnehmen. Diese Bedingungen sichern, dass die Ergebnisse ein valides Urteil über die Qualität der Lehre abbilden.
  • Die Liste mit potentiell zu Nominierenden wird vom ZQ bis spätestens zur fünften Veranstaltungswoche im Semester an die Fachbereiche/Hochschulen übermittelt. Der Fachbereich/die Hochschule trifft eine Auswahl an Nominierten, die dann dem ZQ und den betreffenden Dozierenden bekannt gegeben wird. Hierbei wird folgendes vorgeschlagen: Pro Fachbereich/Hochschule sollten nicht mehr als vier Dozierende für den Lehrpreis nominiert werden. Neben den Nominierungen durch den Fachbereichsrat sollte es auch Studierendenvertreterinnen und -vertretern des Fachschaftsrates ermöglicht werden, eine/n Lehrende/n vorzuschlagen.
  • Am Ende des Semesters werden die Studierendenbefragungen durch das ZQ statistisch ausgewertet und die zwei besten Lehrenden aus den Nominierten als Preisträger ausgewählt. Prämiert wird die reine Lehrleistung, d.h. die Gesamtbewertung der Veranstaltung durch die Studierenden wird korrigiert um Rahmenbedingungen und Einflüsse, die nicht in der Hand der Dozierenden liegen.

Bitte teilen Sie die Namen der Lehrpreisträgerinnen und Lehrpreisträger, unabhängig vom gewählten Auswahlverfahren, Frau Dr. Marie-Theres Moritz im GLK mit (, 39-27240).

Über das GLK erfolgt die Auszahlung des Preisgeldes, außerdem veranstaltet das GLK den jährlichen DIES LEGENDI in dessen Rahmen die Lehrpreisträgerinnen und Lehrpreisträger durch die Hochschulleitung feierlich ausgezeichnet werden.

 

*Bitte beachten Sie Abweichungen einzelner Fachbereiche/Hochschulen der JGU


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