Rechtliche Aspekte von Prüfungen

Ausgangslage

Bei Durchführung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen sind zwar vor allem fachliche und didaktische Gesichtspunkte relevant, aber es sind auch rechtliche Standards einzuhalten. Diese Tatsache ist zwar nicht neu (und galt auch schon in Vor-Bologna-Zeiten), gerät aber in den letzten Jahren zunehmend in den Focus. Dazu tragen zum einen detaillierte Prüfungsordnungen, zum anderen aber auch das steigende Bewusstsein der Studierenden um ihre Rechte und die erhöhte Klageneigung bei. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung kann bei Lehrenden schnell Verunsicherung entstehen. Dabei sind die wesentlichen Grundlagen des Prüfungsrechts, die für Lehrende im Hochschulalltag relevant sind, nicht kompliziert. Das angebotene Seminar will Lehrende dabei unterstützen, klassische prüfungsrechtliche Fehlermöglichkeiten bei der Durchführung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen zu erkennen und zu vermeiden.

Lernziele

Die Teilnehmenden …

  • können hochschulalltagsrelevante Fragen zum Prüfungsrecht anhand der Prüfungsordnung beantworten.
  • können ihren eigenen Handlungsspielraum in prüfungsrechtlichen Fragen einschätzen.
  • sind in der Lage, Prüfungen in prüfungsrechtlicher Hinsicht korrekt vorzubereiten, durchzuführen und zu bewerten.

Inhalte

  • Überblick über Grundsätze des Prüfungsrechts, die für Hochschullehrende in ihrem Berufsalltag relevant sind
  • Überblick über zentrale Regelungen in den Prüfungsordnungen der JGU
  • Besondere Regelungen bei der Durchführung von E-Klausuren
  • Überblick über Zuständigkeiten an der JGU in Bezug auf prüfungsrechtliche Fragen

 

Ihre Referentinnen:
Dr. Barbara Blachnik (Abteilung Studium und Lehre)
Nadin Dehghani (Stabsstelle Rechtsangelegenheiten)
Tanja Meyer (Abteilung Studium und Lehre)

Datum: 06.10.2017 (9:00-15:30 Uhr)

Veranstaltungsort: SB II, 05-432

Max. Teilnehmendenzahl: 16

 

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