Konzeption und Umsetzung kompetenzorientierter Lehre im Fach Englisch - Auswirkungen auf Motivation, Lernerfolg, Kompetenzgewinn und -erwerb

Zielsetzung

Die im Sinne der Kompetenzorientierung und des Constructive Alignment ausgerichtete Übung „Spoken English“ soll einer Wirkungsanalyse unterzogen werden. Es sollen die Effekte dieser Lehr-Lernumgebung und ihrer Bestandteile, wie z.B.: die Lernziele, Aufgabentypen, etc., auf die Motivation, den Kompetenzgewinn und die Kompetenzentwicklung untersucht werden. Dem mit dem Bologna-Prozess verbundenen Paradigmenwechsel hin zu einer stärkeren Lerner- und Kompetenzorientierung des Studiums soll durch die wissenschaftliche Begleitung so Rechnung getragen werden.

Konkrete Beschreibung der Maßnahmenumsetzungs

Die Übung soll die Studierenden zur Fachkompetenz, zum Hörverstehen, zur Artikulation und Lautschrift (Transkriptionen lesen und anfertigen) befähigen. Hierzu werden für die Kompetenzen, die es zu prüfen gilt, entsprechende Übungen/Aufgaben konzipiert und sowohl in die Präsenzlehre als auch in die Lernplattform ILIAS integriert. Das Interesse der Prüfungswerkstatt bezieht sich auf mögliche Effekte der kompetenzorientierten Gestaltung der Übung auf den Lernerfolg, die Motivation, den Kompetenzgewinn und -erwerb einerseits, und andererseits - im Sinne des Constructive Alignment - auf die Kohärenz zwischen Lernzielen, Lehrkonzept/Lernform und einer angemessenen Prüfungsform.
Die Begleitung findet in regelmäßigen Abständen und zu vier Zeitpunkten im relevanten Zeitraum statt: Mit einem schriftlichen Befragungsinstrument werden die Studierenden vor der Übung, zu zwei Zeitpunkten während der Durchführung der Übung und einmal im Anschluss daran bzgl. ihrer Einschätzung zu den genannten Bereichen befragt und die genannten Kompetenzen überprüft. Zur Lernerfolgskontrolle werden von der Dozentin unterschiedliche Übungsaufgaben (wie z.B.: Theorie-, Transkriptions- oder Hörverstehenstests auf ILIAS, Audioaufnahmen, Aussprachefehlerdiagnosen oder Interviews) eingesetzt.