Förderung von Kompetenzen durch aktivierende Lehre im Fach Geschichte

Zielsetzung

Ziel des Projektes ist es, den Einfluss von aktivierender Lehre auf die Motivation, den Kompetenzgewinn und -erwerb anhand des Seminars „Der Kulturkampf im rheinisch-pfälzischen Raum“ in zwei (bzw. drei) unterschiedlichen Lehrformaten zu identifizieren. Der Vergleich soll zwischen einem dozentengeleiteten und einem projekt- bzw. problemorientierten Seminar (sowie ein Blockseminar) stattfinden. Dieser soll aufzeigen, welche Methode den Erwerb und Zuwachs von Kompetenzen effektiver und effizienter fördert und welche Faktoren einen maßgebenden Einfluss darauf haben. Die Ergebnisse fließen unmittelbar in die weitere Seminargestaltung ein und werden gemeinsam mit Mitgliedern des Historischen Seminars erörtert.

Konkrete Beschreibung der Maßnahmenumsetzung

Die Maßnahme wird zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten durchgeführt. Im WS 2012/13 wurde das klassische Seminar durch den verantwortlichen Dozenten durchgeführt, in dem die Studierenden (Gruppe 1) ein Referat halten und eine Hausarbeit schreiben. Im SS 2013 bereitet sich eine Gruppe von Studierenden (Gruppe 2a) theoretisch und praktisch durch ein problemorientiertes Seminar darauf vor, ein Kompaktseminar für andere Studierende (Gruppe 2b) eigenständig durchzuführen. Hierbei wird Gruppe 2a durch Beratungsgespräche begleitet. Die Hausarbeit wird, anders als im klassischen Seminar, vor der Durchführung der Veranstaltung abgegeben. Das von Gruppe 2a durchzuführende Kompaktseminar besteht aus einer Einführungs- und einer Blockveranstaltung. Die an dem Kompaktseminar teilnehmende Gruppe 2b muss wie üblich eine Hausarbeit schreiben, ihre Mitarbeit an der Blockveranstaltung wird von Gruppe 2a definiert. Die Fragebogenentwicklung und Evaluation erfolgen durch die Projektmitarbeiterinnen, die Lernerfolgskontrolle erfolgt durch den Dozenten. Im Seminar aus dem WS 12/13 sind aktuell 20 Studierende der Geschichte zu unterschiedlichen angestrebten Abschlüssen angemeldet.