Evidenzbasiertes Handeln in Hochschulen

Der Einfluss von Qualitätssicherungsmaßnahmen auf die Gestaltung von Steuerungs-, Forschungs- und Lehrprozesse in Hochschulen

 

Das Projekt Evidenzbasiertes Handeln in Hochschulen untersucht für den Hochschulbereich die Effekte von Qualitätssicherungsmaßnahmen auf der Handlungs- und Organisationsebene. Unter „Evidenzbasiertem Handeln“ verstehen wir jenes Handeln, welches auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. wissenschaftsbasiert, vorgenommen wird. Der thematisch breite Zugang folgt vor allem der Frage nach Nutzen und Wirkung von Evidenzbasiertem Handeln, sowie der Frage nach der Vergleichbarkeit der Wirkungen unterschiedlicher Evaluations- und Interventionsansätze.

Gegenstand der Untersuchung sollen unterschiedliche Evaluationsverfahren (Lehrveranstaltungsbefragung, Studiengangakkreditierung bzw. -zertifizierung sowie Begutachtung von Forschungsvorhaben) sein. In einem ersten Schritt werden Verfahren der Lehrveranstaltungsbefragung betrachtet und auf ihre handlungsleitenden Effekte untersucht. Hierzu wurde zunächst eine Online-Befragung mit Lehrenden der Universitätsmedizin durchgeführt. Im Mittelpunkt der Befragung steht die Einstellung der Lehrenden zu ihrer Arbeits- und Lehrsituation und zu Lehrveranstaltungsbefragungen. Die sich anschließende Auswertung wird sich darauf konzentrieren, ob und in welcher Weise Lehrende Evidenzbasiertes Wissen in ihr Handeln mit einbeziehen.